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Pastoralraum Muri AG und Umgebung

Frohe Ostern

wünschen wir Ihnen und Ihren Lieben von Herzen!

Seelsorgeteam, Mitarbeitende und Kirchenpflegende, Pastoralraum Muri AG und Umgebung

lebendig – vielfältig - heilsam

Im Pastoralraum Muri AG und Umgebung legen die Pfarreien Boswil, Bünzen, Aristau, Merenschwand, Beinwil und Muri AG ihre Kräfte und ihre Sehnsüchte zusammen. Gemeinsam arbeiten wir an einer vielfältigen, lebendigen und heilsamen Kirche.
Mit wachen Ohren für die Zukunft und starken Wurzeln aus der Tradition, stellen wir uns aus ganzem Herzen den Herausforderungen der Zeit.

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns unterwegs sind.

Ihr Diakon Karl Scholz, Pastoralraumleiter

Der 5. Februar 2026 war etwas ganz Besonderes. Früh am Morgen lockte die Backstube von Kreyenbühl mit frisch duftenden Agatha-Broten. Dieses Jahr war auch Fränzi Haller vom SRF und Annemarie Keusch vom «Der Freiämter» zugegen. Gemeinsam haben wir uns in der Backstube versammelt und ich durfte die frisch gebackenen Agatha-Kränze und das Brot in der Bäckerei segnen. Die Geschichte von der Heiligen Agatha, ein paar Worte zum Brauch in der Bäckerei Kreyenbühl und Teile der Segnung waren am Nachmittag auf SRF Musikwelle zu hören. Es war ein wunderbarer Tag mit einem wundervollen Start in den Tag – vor allem das anschliessende Frühstück im Café Kreyenbühl ;).

Jessica Zemp – Pfarreiseelsorgerin

SRF Musikwelle vom 5. Februar von Fränzi Haller:

Editorial

Halleluja!

Das Wort «Halleluja» – zu Deutsch: «Lobet den Herrn» – ist nach «Amen» das vermutlich wichtigste hebräische Wort, das wir Christen von den Juden übernommen haben, ohne es zu übersetzen. Es kommt hunderte Male im Alten Testament vor, v.a. in den Psalmen und im Lobgesang der drei Jünglinge im Feuerofen im Buch Daniel (3,51-90). Auffällig ist: Es ist nicht nur ein Lobruf, sondern es ist eine Aufforderung zum Lob: «Halleluja! Lobt Gott in seinem Heiligtum!» (Ps 150,1) Der Grund für diese unablässige Aufforderung ist klar: Das Lob Gottes ist die Erfüllung des Ersten Gebots, weil es Gott über alles bejaht; es ist lebensnotwendig, denn es trägt die Gemeinschaft der Gläubigen.

Eine sehr alte Tradition der Kirche sieht nun kurioserweise vor, dass mit Beginn der Fastenzeit das Halleluja im Gottesdienst verstummt. 

Im Mittelalter verbreitete sich der Brauch, es rituell auf dem Friedhof der Kirche zu begraben – in einem Sarg. Dies markierte einerseits eine Zeit des Verzichts, aber noch deutlicher die zentrale Hoffnung des christlichen Glaubens, dass der Tod nicht das Ende ist. Denn rechtzeitig zu Ostern wurde das Halleluja wieder aus seinem Grab herausgeholt: Auferstehung.

In der Zeit der Vorbereitung auf Ostern wird uns durch den Verzicht auf diesen Lobgesang deutlich gemacht, dass wir hier auf Erden noch nicht an dem Ort sind, wo Halluluja im Überfluss ist – das ewige Leben, in dem wir einstimmen in den nie endenden Lobgesang der Engel und Heiligen: «Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Macht sind bei unserm Gott.» (Offb 19,1)

Auf das Gewohnte und immer Verfügbare eine Weile zu verzichten, kann neue Wertschätzung und Freude hervorbringen. Die ständige Aufforderung zum Lob nimmt dabei den Menschen ernst, denn Gewöhnung und Selbstverständlichkeit sind ernste Gefahren für das geistliche Leben, durch die Vernachlässigung und Abstriche leichter hingenommen oder gar nicht bemerkt werden. Lauheit im Glauben ist keine Lappalie, wie uns die Offenbarung des Johannes mahnt: «Weil du lau bist, weder heiß noch kalt, will ich dich aus meinem Mund ausspeien.» (Offb 3,16) Dagegen setzt der Apostel Paulus den Aufruf: «Entfache die Gnade Gottes wieder, die dir zuteilgeworden ist!» (2Tim 1,6) Unser alljährlicher Auftrag für die Fastenzeit.

In den österlichen Tagen überschwemmt uns die Liturgie der Kirche dann geradezu mit Hallelujas, angefangen beim dreifachen OsterHalleluja und im Stundengebet, wo das Halleluja fast schon ermüdend oft die Antiphonen der Psalmen bildet. Das dient nicht dazu, aufzuholen was in der Fastenzeit ausgelassen wurde, sondern dazu, nach dem Verstummen der Grabesruhe die Überfülle der Auferstehung und des ewigen Lebens bei Gott zum Ausdruck zu bringen.

Praxistipp für Ostern: Lobet den Herrn!

Ihr und euer
Andreas Biermann, Pfarreiseelsorger

Nächste Gottesdienste
Datum Uhrzeit Ort Titel
Fr., 17. April 2026 15:00 Uhr Bünzen Rosenkranz
Fr., 17. April 2026 17:00 Uhr Beinwil (Freiamt) Rosenkranz
Fr., 17. April 2026 18:15 Uhr Muri Rosenkranz
Fr., 17. April 2026 19:00 Uhr Muri Eucharistiefeier (J. Dsouza) Jahrze…
Sa., 18. April 2026 17:00 Uhr Muri Gottesdienst mit Erwachsenenfirmung…
So., 19. April 2026 09:00 Uhr Muri Wortgottesdienst mit Kommunionfeier…